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Test - ATi Radeon HD4670 (Gainward)

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Test - ATi Radeon HD4670 (Gainward)
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Die HD3870 war Zeiten ihres Erscheinens nicht die schnellste Grafikkarte, aber aufgrund des sehr guten Preis/Leistung Verhältnisses sehr beliebt. Die HD3600 Serie war zwar ebenfalls günstig, konnte sich aber aufgrund fehlender Leistung durch zu starke Einschnitte nicht behaupten.
Heute, ca. ein Jahr nach der HD3870 hat sich nicht viel geändert – oder doch? 

Die HD4870 kann sich aber bereits mit Nvidias Spitze messen und in der X2-Version auch die Leistungskrone übernehmen. Dazu kommt das wieder sehr gute Preis/Leistung Verhältnis, welches AMD/ATi aktuell wachsende Marktanteile beschert (wir berichteten).
Aber AMD hat nicht nur an der HD4800 Serie gearbeitet, auch die HD4600 Karten sind jetzt nicht „nur“ günstig, sondern auch noch schnell geworden.
Die HD4600 sind bis auf den leicht veränderten Takt und einem 128 Bit Speicherinterface fast 1:1 den HD38x0 Karten nachempfunden und dementsprechend performant. Hier die wichtigsten Unterschiede kurz zusammengefasst.



Da sich gerade die Speicherbandbreite bei der HD3000 und auch 4000 Serie sehr stark auf die Performance auswirkt, ein gewagter Schritt seitens AMD. Der Vorteil ist natürlich vor allem bei den Kosten zu suchen. Der RV730-DIE ist durch den kleineren Speichercontroler, vereinfachten Shadern und weiteren Optimierungen von 666 Mio. Transistoren und 190 mm² (HD38x0) auf 514 Mio. Transistoren und 146 mm² (HD46x0) geschrumpft. Dazu kommt das eine 128 Bit Anbindung ein weniger Komplexes PCB braucht als ein entsprechendes für 256 Bit. Auch dazu kommt, dass der Stromverbrauch unter Last sinkt und dadurch auch bei der Stromversorgung eingespart werden kann. Zusehen vor allem daran, dass die HD4670 neben der PCIe Stromversorgung keinen weiteren Stromanschluss benötigt. 

 

 

All das macht die Karte mit unter 80 Euro bereits sehr interessant. Ob die Leistung trotz der Einschnitte ebenfalls überzeugt und die Hersteller den geringen Stromverbrauch in eine leise Kühlung umsetzten können, wird der Test zeigen. Ganz besondere Aufmerksamkeit bekommt natürlich der Vergleich zur HD3870.



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