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AMD gibt Quartalszahlen bekannt

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Am 24. Januar nach Börsenschluss gab AMD seine offiziellen Zahlen für das 4. Quartal 2011 bekannt.

Demnach erzielte AMD einen Umsatz von 1,69 Mrd. Dollar, fast unverändert gegenüber dem 3. Quartal. Erwartet worden war hingegen eine Steigerung um 3%, bei einer Abweichung von +- 2%. Dennoch stieg der Gewinn von 16 auf 19 cent pro Aktie auf insgesamt 172 Millionen Dollar, gegenüber 146 Millionen Dollar im 3. Quartal. Allerdings wird dieser operative Gewinn noch um 98 Millionen an einmaligen Restrukturierungsmaßnahmen geschmälert, so dass unterm Strich nur noch 71 Millionen übrig bleiben. Trotzdem scheinen sich die Restrukturierungsmaßnahmen, über die wir bereits berichteten, bereits auszuzahlen, wurden doch trotz gleichbleibender Umsätze steigende Gewinne erzielt, und zwar sowohl was das Computing- als auch das Grafikbusiness angeht. Als besondere Highlights werden erhöhte Verkäufe an Serverchips aufgeführt, ferner wird die Brazos-Plattform als bisher am schnellsten wachsende Prozessorplattform hervorgehoben.

Nachbörslich fiel der Aktienkurs von AMD, allerdings war er in Tagen zuvor auch deutlich angestiegen. Weitere Informationen sind von der noch folgenden Bilanzkonferenz zu erwarten, über die wir noch nachträglich berichten werden.

Nachzutragen wäre noch, dass der Ausblick für das kommende Quartal sehr negativ ausfiel. Um 8% solll der Umsatz zurückgehen, womit sich AMD allerdings in bester Gesellschaft befindet. So hatte Intel bereits vor kurzem mit gleichen Einbußen aufgewartet, während Nvidia sogar eine Umsatzwarnung veröffentlichte, zu später Stunde, und das gleich um nahezu 10%!

Natürlich sind hier wie dort die Engpässe bei den Festplatten als Ursache zu nennen, wovon AMD auch im letzten Quartal betroffen war, wenn auch in geringerem Maße. So sollen Notebookhersteller weniger diskrete Grafikchips geordert haben, um so die höheren Festplattenpreise aufzufangen. In diesem Quartal dürften aber auch die Verkäufe der CPUs und APUs betroffen sein.

In der Bilanzkonferenz wurden einige Details genannt. So scheinen die Fertigungsprobleme bei 32 nm weitgehend überwunden, jedenfalls wurden 80% mehr Llanos ausgeliefert. Dafür gab es ausgerechnet bei 45 nm weiterhin Probleme, wenngleich auch diese inzwischen behoben sein sollen. Lichtblicke gab es insbesondere beim Absatz: So sollen am Black Friday in den USA fünf der sechs meistverkauften Retail-Notebooks mit AMD-APU ausgestattet gewesen sein, Ähnliche Erfolge wurden offenbar auch in China erzielt, was ebenso hoffen lässt wie der Zuwachs auf dem Servermarkt. So spricht AMD für das Gesamtjahr 2011 von einem GEwinn an Marktanteilen, insbesondere bei den Notebooks.

Kommentare
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GermanGhettos   |[27.01.2012-15:01:58]
Hoffen wir, dass der Festplattenmarkt wieder auf die Beine kommt.

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