Die Linley Group hat die AMD-Opteron Serverprozessoren der Reihe 6200 ausgezeichnet.
Wie es in einer Pressemitteilung von AMD heißt, erhielt der Opteron 6282 SE die Auszeichnung für seine hohe Leistung, niedrigen Verbrauch und günstigen Preis. So übertreffe der Opteron vergleichbare Prozessoren um 20% in der Integer- Leistung, gar um 40% bei Fließkommaberechnungen und liege im Preis um etwa 40% unter der Konkurrenz.
Während PC-User von der Bulldozer-Leistung vielfach entäuscht sind, ist dies nicht die erste Auszeichnung für den Opteron auf Zambezi-Grundlage. Schon zuvor waren entsprechende Server von Dell und HP mit Preisen bedacht worden. Der Grund scheint in der Programmierung von Windows 7 zu liegen, bei der die Stärken des Bulldozer, die eindeutig in Multithreading liegen, nur schlecht ausgenutzt werden. Auch mit einem erschienenen und freigegebenen Patch direkt von Microsoft, der die Stärken des Bulldozers verbessern soll, wird die CPU lange nicht so effektiv wie in Servern genutzt. Zwar wurden mit einem Patch das so genannte Core-Parking aufgehoben, was die Kerne samt zugehörigem Cache nicht völlig deaktiviert, doch wirklich hoffen können alle FX-Nutzer nur auf Windows 8.
Wer sich indes von der Leistungsfähigkeit des Bulldozers unter anderen Betriebssystemen überzeugen will, sollte einen Blick auf Phoronix werfen, wo die CPU ausgiebig unter Linux getestet wurde und zum Teil hervorragende Ergebnisse erzielte, was auch für Windows 8 hoffen lässt.
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